Positionierung

Positionierung

Die klare Positionierung im unternehmerischen Bereich ist sehr vielseitig, wird in seiner Wichtigkeit und Wirkung oft unterschätzt und daher stiefmütterlich behandelt. Wieso das zu ändern ist, wird hier erklärt.

Die Arten der Positionierung in Unternehmen sind sehr vielseitig. Allein die Positionierung im Marketing ist in folgende Bereiche zu differenzieren: die strategische Positionierung; die Positionierung der Marke; die Positionierung der einzelnen Produkte oder Dienstleistungen etc.

In fortschreitenden Zeiten allgemeiner Bewusstseinsentwicklung wird aber vor allem die ethische Positionierung des Unternehmens oder auch die von Selbständigen, ebenso Freelancern immer wichtiger. Damit einher geht die Unternehmenskultur, die Unternehmensführung sowie die Werte, die ein Unternehmen vertritt: die Einstellung, die Ausrichtung, die Haltung. Wie sieht man selbst, sein Unternehmen, die Welt, seine Kunden/Klienten/Mitarbeiter? Was ist einem wichtig? Was treibt einen an? Andere wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Sie wollen einschätzen können, ob sie sich auf ein Unternehmen oder eine Person einlassen möchten. Mit einer vernünftigen oder besser noch vorbildlichen Positionierung sammelt man Pluspunkte, auch gegenüber den Mitbewerbern, falls man mit diesen noch im Wettstreit stehen will.

Der Anspruch der Außenwelt an Unternehmen und unternehmerisch Tätige wird immer höher, insbesondere an die ethischen Werte und das Verantwortungsbewusstsein, wie in unserem Beitrag: Die Welt verändert sich rasant klar wird. Außerdem sind Unternehmen führende Vorbilder, das Rückgrat unserer Gesellschaft, an die sich orientiert werden möchte, zu denen andere aufschauen wollen, bei denen Mitarbeiter Zusammenhalt, Sicherheit und Orientierung suchen. Gerade jetzt in Zeiten von Corona, dem stetigen Aufwachen der Bevölkerung und der insgesamten Neuorientierung in fast allen Bereichen des Lebens ist es als Unternehmen wichtig, die sich transformierende Volksseele zu verstehen und sich an die erwachenden Bedürfnisse anzupassen, worüber auch der Beitrag „Die Neue Zeit“ philosophiert.

Wo liegt die persönliche Messlatte? Setzt man neue Maßstäbe, gibt man mehr als von einem erwartet wird, hält das Unternehmen bzw. die Verantwortlichen Zusagen ein – insbesondere in Bezug auf der Positionierung, sofern eine definiert ist?

In Zeiten von digitaler Transparenz durch Suchmaschinen, Bewertungsportale und Social Media sind Unternehmen gläsern und stehen permanent auf dem Prüfstand. Dadurch wächst der ethische Anspruch im Allgemeinen sichtbar und wird zukünftig immer wichtiger in seiner Relevanz und Authentizität.

Die Courage zur Selbstkontrolle und Selbstreflexion gehört dazu. Handelt man vernünftig, weise, beherrscht, aufrichtig, authentisch, zeigt man sich überhaupt öffentlich oder ist man gar anmaßend, überheblich oder sogar unterdrückend? Der militärische Führungsstil ist ein Relikt einer überholten Zeit. Die Zeiten, wo Mitarbeiter und Kunden den Unternehmen hinterhergelaufen sind, sind vorbei. Dieses Blatt wendet sich ins Gegenteil. Man muss sich Kunden und Mitarbeiter verdienen. Umgekehrt gilt jedoch das Gleiche. Auch an Mitarbeiter und Kunden sind hohe Ansprüche zu stellen. Diese müssen zum Unternehmen passen, da sie ansonsten wie ein fauler Apfel die ganze Obstschale verderben können. Störenfriede sollten freundlich entfernt oder abgefunden werden, bevor sie Unruhe verbreiten oder gar Mobbing, schlimmer noch Rufmord gegen das Unternehmen betreiben.

Heute ist ein Miteinander mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe empfehlenswert. Die Fehler oder Vorwürfe, die bei anderen kritisiert werden, darf man erst einmal bei sich selbst suchen, da andere i.d.R. unser Spiegel sind. Was uns an andere stört, ist bei uns selbst noch nicht geheilt.

Bei der Positionierung verhält es sich wie bei den Zielen. Die Messlatte sollte höher gelegt werden als das, was momentan zu erreichen ist. So ist der Anreiz zur permanenten Entwicklung gelegt.

Was die Positionierung für die Außenwirkung bedeutet, bewirkt das gemeinsame Anliegen innerhalb eines Unternehmens. Dazu aber mehr in einem anderen Beitrag.


Fazit: Es gibt vieles neu zu lernen in den Zeiten des Wandels, weil alte Konditionierungen und früher gelerntes an Bedeutung sowie an Funktionalität verlieren. Die allgemeine Erweiterung des Bewusstseins legt die Messlatte für alle höher. Die eigene Positionierung bzw. die des Unternehmens wird zum Maßstab und Fundament, worauf alles Weitere stützt. Wer sich nicht die Zeit nimmt, die vielseitigen Bereiche der Positionierungen aufrichtig zu durchdenken, niederzuschreiben, zu veröffentlichen, authentisch zu leben und diese seiner Entwicklung permanent anzupassen, verliert die Orientierung und den Anschluss im Wandel der „Neuen Zeit„, die sich unaufhaltsam durchsetzt.

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